Spielplan
Eine Stückentwicklung zum Thema Mobbing
„GENUG?“ ist ein eindringliches Theaterprojekt über Mobbing, Ausgrenzung und den ständigen Druck, nicht zu genügen. Wann ist man genug? Für wen? Und wann ist es einfach zu viel? Im Zentrum stehen Erfahrungsberichte von Betroffenen, die durch den Landesverband für Autismus MV gesammelt wurden, sowie selbst entwickelte Szenen und Texte der Freigeister. Daraus entsteht eine vielschichtige Inszenierung, die verletzende Alltagssituationen in Schule, Freizeit und digitalen Räumen ungeschönt zeigt und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – zwischen Selbstzweifel, Anpassung und dem Moment, in dem es vielleicht endlich reicht.
5. VORSTELLUNG
Fragmentarisches Stück von Georg Büchner
Woyzeck, eine einfache Soldatin, kämpft mit Armut, Ausgrenzung und innerem Druck. Zwischen strengen Vorgesetzten, medizinischen Experimenten und der Untreue ihres Partners verliert sie zunehmend den Halt und zerbricht schließlich an der unmenschlichen Gesellschaft, die sie umgibt.
Zum letzten Mal
Zwei Tragödien von Sophokles an einem Abend
Die Geschichte des Hauses Theben beginnt mit einem Rätsel – und endet in einer moralischen Entscheidung. Zwischen König Ödipus und Antigone liegen Jahre, doch beide Tragödien erzählen von derselben Frage: Wie weit reicht die Verantwortung des Einzelnen – gegenüber sich selbst, gegenüber der Wahrheit und gegenüber dem Gesetz?
Zum letzten Mal
Eine tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt
Die Stadt Güllen ist arm, als Claire Zachanassian, eine ehemalige Bewohnerin und inzwischen unglaublich reiche Frau, zurückkehrt. Sie verspricht der Stadt viel Geld – doch dafür verlangt sie eine Gegenleistung. Die Menschen in Güllen müssen entscheiden, wie viel ihre Moral wert ist und welchen Preis sie für Wohlstand zu zahlen bereit sind.
2. VORSTELLUNG
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